Ein Fisch geht um die Welt

Superlachs oder Horrorfisch?

 

 

"Antibabypille" für Forellen

Badische Zeitung 13.06.2015

Fische in Seen verweiblichen

INNSBRUCK (dpa). Fische in Europas Hochgebirgsseen verweiblichen. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher aus Österreich und Spanien in einer umfassenden Studie. Sie untersuchten neun Seen in 1400 bis 2700 Meter Höhe in Spanien, Polen und der Slowakei. Hormonell aktive Umweltgifte gelangten in diese entlegenen Ökosysteme und liessen Männchen zu Weibchen werden, berichteten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Nature Scientific Reports.

Der Verzehr der Fische sei nach derzeitigem Stand jedoch noch unbedenklich. Auch die Fischpopulationen seien in ihrem Fortbestand durch diese Veränderungen noch nicht gefährdet, sagte der Zoologe Reinhard Lackner von der Universität Innsbruch. Doch die Ergebnisse seien eine ernste Warnung. „Junge, männliche Forellen reagieren besonders auf das Umweltgift Hexachlorbenzol (HCB) sehr rasch mit einsetzender Feminisierung. Sehr vereinfachend könnte man sagen, die männlichen Fische schlucken unfreiwillig die Antibabypille“, ergänzte Lackner.

 

 

Buckellachse in Norwegen

Fliegen-Fischen Nr. 2 Februar/März 2015

Buckellachse  leben normalerweise im pazifischen Ozean und doch fing ein Angler in Varanger in Nord-Norwegen 7 Buckellachse! Auch im Jakobs-Elv, dem Grenzfluss zu Russland und in anderen Flüssen beobachtete man Hunderte von Buckellachse. Diese Lachse werden seit 1960 auf der russischen Halbinsel Kola eingesetzt!

 

 

Gentechnische Veränderungen beim Lachs

Auszug aus dem Bericht "ethischer Umgang mit Fischen"               Dezember 2014

Beispiel einer gentechnischen Veränderung von Fischen ist ein atlantischer Lachs, in dessen Erbgut die US-amerikanische Firma "AquaBounty" ein zusätzliches Wachstumshormon eines pazifischen Chinook-Lachses eingefügt hat. Zusammen mit einem Promoter-Gen eines Ocean pout (ein in Amerika vorkommendes, dem Aal ähnliches Lebewesen) führt dies dazu, dass der Lachs nicht nur während der Frühlings- und Sommermonate wächst, sondern während des ganzen Jahres. Seine Marktgrösse erreicht er auf diese Art bereits nach 16 bis 18 Monaten statt - wie natürlcherweise - nach drei Jahren.

 

 

Wie verkauft man Eis in Alaska?

Eisige Vergangenheit (der Eishandel von Woody Island)

1851 befand sich Kalifornien mitten im Goldboom und man konnte sich viel Luxus erlauben, wie z.B. mit Eis Getränke zu kühlen und Nahrungsmittel frisch zu halten. Aber der Transport von Eis ab  Boston via Kap Horn war teuer und die steigende Nachfrage konnte nicht gedeckt werden. Alaska war näher. Die erste Eislieferung wurde im Februar 1852 in Sitka verschifft und zu $75 per Tonne in San Francisco verkauft, was heute einem kostenbereinigten Preis von $2.300 entspricht. Zwischen 1852 und 1859 wurden über 7.000 Tonnen Eis bis nach Mexiko und Zentralamerika verschifft.

Nur ein paar Meilen von der Stadt Kodiak entfernt liegt Woody Island. Ab 1852 unterhielt die Russisch-Amerikanische Kompagnie ein Eiswerk auf der Insel. Dazu wurde der Lake Tanignak aufgestaut. Zum Abtransport des gebrochenen Eises brachte man Pferde zur Insel, verlegte Eisenbahnschienen und baute die erste Strasse in Alaska. Viele einheimische Unangan wurden von den Russen gezwungen im Winter für die Eis-Industrie zu arbeiten und im Sommer Pelzrobben sowie Seeotter zu jagen und die wertvollen Pelze abzuliefern. Für den langen Transportweg bis nach Kalifornien musste das Eis mit Sägemehl isoliert werden.  Eigens dafür wurde ein Sägewerk gebaut, nicht etwa um Bauholz herzustellen, - nein -, sondern um das Abfallprodukt Sägemehl zu produzieren. Die Eis-Industrie wurde umgangssprachlich als „Alaska’s Wackiest Industry“ (Alaskas blödeste Industrie) bezeichnet.

Die Umstände der damaligen Zeit führten zu einer Farce ohnegleichen. Anfangs der frühen 1850er wurde die Eismaschine erfunden. Allerdings war diese sehr teuer und nur wenige konnten sich eine leisten. Um den Wettbewerb auszuschalten, anerbot der Eismaschinen-Hersteller jedes Jahr eine bestimmte Summe an die Alaska Eis-Gesellschaft zu bezahlen, damit kein Eis vom Lake Tanignak verschifft wurde. Der Vertrag zwischen den beiden Parteien wurde während mehreren Jahren immer wieder erneuert. Um zu verhindern, dass der Eismaschinen-Hersteller von der Vereinbarung zurücktrat, brachen die Bewohner jedes Jahr neues Eis und liessen das alte schmelzen.

Das Ende der Eisindustrie auf Woody Island kam mit dem Bau der Southern Pacific-Railroad, die es ermöglichte, Eis von den Sierras nach San Francisco zu transportieren.

Generell wurden die Eiswerke (auch in Europa) mit dem technischen Fortschritt durch Eisfabriken – und diese wiederum später durch Kühlschränke – ersetzt.
(frei übersetzt vom Alaska Magazin Juni 2014)  

 

 

Instant-Bier (Bier gibts jetzt als Pulver)

Blick vom 14.08.2013

Packung öffnen, Pulver in Gefäss kippen, Wasser hinzufügen - und fertig ist das Instant-Bier. Darauf hat die Outdoor-Gemeinde schon lange gewartet. Wer in freier Natur ein paar Bierchen trinken will, kann ab sofort den Gerstensaft selbst aus Pulver herstellen.

Entwickelt hat das Bier-Konzentrat das US-Unternehmen Pat's Backcounry Beverages mit Sitz inTalkeetna, Alaska. Gemäss deren Gründer und Eigentümer Patrick Tatera besteht das Instant-Bier lediglich aus Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser - Letzteres muss der Konsument allerdings selbst hinzufügen. Eine Packung reicht für einen guten halben Liter. Schmecken soll das Bier wie ein Premium-Produkt aus einer Kleinbrauerei.

www.patsbcb.com   Stand: 17.08.2013  Auf der Webpage sieht man unter "Keeping you up to date on our progress towards production!", dass das Bier leider noch nicht auf dem Markt erhaeltlich ist, aber auch andere darauf warten.

 

Wie man Baby Bären hilft, damit sie wieder bei ihrer Mutter sind

Herzerwärmend:  http://youtu.be/x2yvp4SZS3M

 

Kater ist seit 15 Jahren Bürgermeister in USA

Basler Zeitung vom 18.07.2012

Talkeetna.  Seit 15 Jahren ist ein Kater namens Stubbs ehrenamtlicher Bürgermeister der kleinen Ortschaft Talkeetna im US-Staat Alaska. Wie der lokale TV-Sender KTUU-TV berichtete, wurde die Katze 1997 in einer schriftlichen Kampagne in das Amt gewählt, nachdem mehrere Bewohner alle menschlichen Kandidaten abgelehnt hatten. Die Bürger von Talkeetna sind mit ihrem tierischen Ortsvorsteher mehr als zufrieden: "Er erhöht unsere Steuer nicht", meinte eine Dorfbewohnerin.

 20Minuten vom 06.09.2013

Anchorage. Als Ehrenbürgermeister der Ortschaft Talkeetna im US-Staat Alaska ist Kater Stubbs ein internationaler Star. Jetzt ist der Vierbeiner von einem Hund angegriffen und schwer verletzt worden. Der miauende Ortsvorsteher zog sich Verletzugen der Lunge, Prellungen der Hüfte und eine Brustbeinfraktur zu.

 

Virus entdeckt, der Lachse töten kann

Anchorge Daily News v. 21.10.2011

http://www.adn.com/2011/10/20/2129388/virus-reported-in-bc-salmon-alarms.html

Eigenartigerweise wird in diesem Artikel darauf hingewiesen, dass dieser Virus für gezüchtete atlantische Lachse tödlich wirkt.

Gemäss dem Alaska Depatment Fish and Game gibt es keinen Grund zur Panik. Gegenwärtig wird das Risiko für Alaska's Lachse als gering eingestuft.

 

51.000 Königslachse als Beifang zu viel

» Artikel aus der Anchorage Daily News vom 12.04.11 (in Englisch)»

Gemäss Angaben der Fischereibehörde von Alaska wurden im Jahr 2010 im Golf von Alaska ca. 51.000 Königslachse ungewollt als Beifang von kommerziellen Fischerbooten während dem Fang von Meeresfischen wie Pollak (Seelachs), Köhler gefangen. Von Gesetzes wegen dürfen diese Königslachse nicht verwertet werden, sie werden also „verschwendet“.

Die Fischereibehörde will nun diese Verschwendung bekämpfen und die Zahl auf 22.500 begrenzen. Dies auch in Anbetracht der rückläufigen Aufstiegszahlen von Königslachsen in verschiedenen Flüssen Alaskas der vergangenen Jahre. Erreicht werden soll dies durch Kontrollpersonen auf den Fangschiffen. Sobald in den Netzen vermehrt Lachse gefangen werden, müssen die Schiffe den Fangplatz wechseln.

Die Anzahl von 51.000 ist sehr hoch, wenn man bedenkt, dass dies mehr als ¾ der gezählten Königslachse entspricht, die im 2010 in den grossen Kenai River aufgestiegen sind. Durch die Massnahme erhofft man sich grössere Aufstiegszahlen von Königslachsen in die Flüsse, bessere Eigenverlaichung und höhere Fangchancen für die Sportfischer.

Zudem soll der jährliche King-Wettbewerb am Ship Creek in Anchorage dieses Jahr ausgesetzt werden.
Bereits jetzt wurden fischereiliche Restriktionen angekündigt für das Kingfischen im Ayakulik und im Karluk River auf Kodiak.

 

USA verlangen Eintrittsgeld - jeder Tourist soll 14 Dollar bezahlen

Badische Zeitung 07.08.2010

Washington (AFP). Die USA erheben ab September eine Einreisegebühr in Höhe von 14 Dollar (umgerechnet rund 10,60 Euro) für europäische Touriosten. Der Betrag wird vom 8. September an für alle Reisenden fällig, die kein Visum benötigen, wie das US-Heimatschutzministerium am Freitag in Whasington mitteilte. Die Gebühr liegt vier Dollar höher als ursprünglich von den USA angegeben. Sie fällt bei der Nutzung des elektronischen Einreisesystems ESTA (Electronic System for Travel Authorization) an.

 

Aus "Pommes frites" (englisch: French Fries) werden "Freedom Fries"

Der Begriff "Euphemismus" ist die lateinische Form des griechischen euphemein und bedeutet schönreden, Unangenehmes angenehm sagen. Antifranzösische Ressentiments in den USA, sind 2003 im Verlauf von Kontroversen über den beschlossenen Einmarsch in den Irak entstanden. Frankreich bekundete seine Ablehnung gegenüber einer Invasion im Sicherheitsrat der Vereinigten Nationen. Die französische Position wurde von einigen missbilligt, was zur Boykotterklärung französischer Waren und deren Handel sowie bei Produkten zur Beseitigung des Ländernamens führte. Der englische Begriff Freddom Fries ist also ein politisch motivierter Euphemismus.