Klimawandel - Walrosse flüchten an Land

Badische Zeitung 15.09.2010

35.000 Walrosse sind gestrandet

Kleine Zeitung 23.01.2016

Zehntausende Walrosse fliehen derzeit an die Nordwestküste Alaskas. Die Experten bezeichneten das einzigartige Phänomen als eine Folge des Klimawandels: Das Eis zieht sich zurück, Lebensräume verschwinden. Unzählige Jungtiere könnten nun totgetrampelt werden.

Auf einem Küstenstrich von Alaska sind rund 35.000 Walrosse gestrandet. Die Massenansammlung nahe Point Lay sei am 27. September aus der Luft beobachtet worden, erklärten Experten des US-Geologieinstituts USGS am Mittwoch (Ortszeit). Vier Tage zuvor seien es erst 1.500 Tiere gewesen. Die Experten führten das Phänomen auf den Klimawandel zurück, der das Arktis-Packeis zum Schmelzen bringt.

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